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Typische Fallen beim Mietwagen – und wie Sie sie vermeiden

Versteckte Zusatzkosten, unklare Versicherungen, Schäden bei der Rückgabe – beim Mietwagen gibt es einige Stolperfallen, die das vermeintlich günstige Angebot schnell verteuern. Wir zeigen Ihnen die häufigsten und wie Sie sie umschiffen.

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Mietwagenbuchungen sind im Grundprinzip unkompliziert – doch in den Details stecken Fallstricke, die erst bei der Rechnungsstellung sichtbar werden. Wer die häufigsten Kostenfallen kennt, kann ihnen gezielt ausweichen und entspannter reisen.

Falle 1: Versteckte Pflichtversicherungen

Manche Anbieter zeigen im Vergleich zunächst sehr günstige Grundpreise – nur um an der Buchungsstelle oder am Schalter eine Pflichtversicherung hinzuzufügen, die nicht im Angebot enthalten war. Prüfen Sie vor der Buchung, welche Versicherungen im Preis inbegriffen sind und welche optional sind. Im CHECK24-Vergleich sind die enthaltenen Leistungen transparent ausgewiesen.

Falle 2: Hohe Selbstbeteiligung bei Schäden

Auch bei inkludierter Kaskoversicherung trägt der Mieter oft eine Selbstbeteiligung – häufig zwischen 500 und 2.000 Euro. Schon ein kleiner Parkschaden kann dann teuer werden. Eine Versicherung mit reduzierter oder vollständig aufgehobener Selbstbeteiligung kostet mehr, bietet aber maximale Absicherung. Vergleichen Sie die Selbstbeteiligungshöhe beim Anbietervergleich immer mit.

Falle 3: Zusatzfahrer-Gebühren

Viele Paare oder Familien möchten sich beim Fahren abwechseln. Doch für jeden weiteren Fahrer, der eingetragen werden soll, berechnen manche Anbieter täglich einen Aufschlag. Prüfen Sie vorab, ob Zusatzfahrer im Tarif inbegriffen sind, und vergleichen Sie Angebote, die einen kostenlosen Zusatzfahrer einschließen.

Falle 4: Rückgabe ohne vollständiges Protokoll

Bei der Fahrzeugrückgabe außerhalb der Öffnungszeiten oder in Eile fehlt oft ein detailliertes Übergabeprotokoll. Ohne Protokoll haben Sie keinen schriftlichen Nachweis, dass das Fahrzeug ohne neue Schäden zurückgegeben wurde. Fotografieren Sie das Fahrzeug bei der Rückgabe ringsum – mit Zeitstempel – und bestehen Sie auf ein Protokoll, wenn ein Mitarbeiter anwesend ist.

Falle 5: Kilometerlimit übersehen

Günstige Tarife beinhalten oft ein tägliches Kilometerlimit, z. B. 150 oder 200 km/Tag. Wer mehr fährt, zahlt für jeden Mehrkilometer extra. Schätzen Sie Ihre Fahrstrecke realistisch und wählen Sie im Zweifel einen Tarif mit unbegrenzten Kilometern – der Mehrpreis lohnt sich oft schon ab 300 Kilometer Gesamtstrecke.

Falle 6: Tankregelung falsch verstanden

Wer einen Voll/Leer-Tarif bucht und das Fahrzeug mit halbvollem Tank zurückgibt, zahlt dennoch für den vollen Tank. Die Faustregel: Voll/Voll ist fast immer günstiger, wenn Sie kurz vor der Rückgabe selbst tanken. Mehr Details dazu finden Sie im Ratgeber zur Tankregelung beim Mietwagen.

Falle 7: Kreditkarte nicht korrekt vorbereitet

Fast alle Anbieter verlangen bei der Fahrzeugabholung eine Kreditkarte auf den Namen des Fahrers – Debitkarten oder Prepaid-Kreditkarten werden häufig nicht akzeptiert. Außerdem wird in der Regel eine Kaution auf der Karte geblockt. Prüfen Sie vor der Reise, ob Ihre Karte als Mietwagen-Kreditkarte taugt und ausreichend Verfügungsrahmen hat.

Empfehlung

Lesen Sie vor der Buchung die vollständigen Tarifbedingungen. Im CHECK24-Vergleich sind enthaltene Leistungen und Einschränkungen transparent aufgelistet, sodass Sie Angebote wirklich vergleichbar gegenüberstellen können – ohne böse Überraschungen am Schalter.

Wie Sie sich vor allen Fallen schützen

Die Kombination aus sorgfältiger Vorab-Recherche, gründlicher Fahrzeuginspektion bei Übernahme und lückenloser Fotodokumentation schützt Sie vor fast allen gängigen Mietwagen-Fallen. Nutzen Sie Buchungsportale mit transparenten Leistungsaufstellungen und lesen Sie Kundenbewertungen zur jeweiligen Station. Im Streitfall sind Foto- und Zeitstempel-Nachweise Ihre stärksten Argumente.

Falle 8: Schäden bei Rückgabe nicht gemeldet

Rückgaben außerhalb der Öffnungszeiten – zum Beispiel nachts oder am Wochenende – werden oft pauschal akzeptiert und erst am nächsten Werktag geprüft. In dieser Zeit kann das Fahrzeug von anderen Mitarbeitern bewegt werden, und Schäden können fälschlicherweise Ihnen zugerechnet werden. Erstellen Sie immer Fotos und Videos bei der Rückgabe und schicken Sie diese als Zeitstempel-Nachweis per E-Mail an die Station.

Schäden an Reifen und Felgen werden häufig übersehen oder absichtlich übergangen – bis der Anbieter nach der Rückgabe Schadensersatz verlangt. Reifenschäden gelten oft als separate Kategorie und sind von der Standardversicherung ausgenommen. Dokumentieren Sie den Zustand aller vier Reifen und Felgen bei Übernahme und Rückgabe mit Nahaufnahmen.

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